Hier ein Foto von einem Heckenstück in unserer Kleingartenanlage. Der Versuch das Unkraut nahe der Hecke mit dem Unkrautbrenner zu entfernen ist deutlich schief gegangen. Die Hitze der Brennerflamme hat die Hecke zum Schmorren gebracht. Zum Glück konnte rechtzeitig Schlimmeres verhindert werden.
Viele nutzen gern zur Entfernung des Unkrauts die Methode des Wegflämmems
Es geht schnell, ohne große Mühe und ohne Pestizide, das Unkraut wird schockartig auf ca. 110 Grad Celsius erhitzt. Die Proteine der Pflanzenzellen platzen auf und die Pflanze trocknet somit aus und kann einfacher entfernt werden oder es erübrigt sich von selbst. Dies genehmigt auch das Bundesnaturschutzgesetz. Langes Bücken und Kriechen auf dem Boden bleibt aus, es spart Zeit, ist ungiftig.
ABER: Die Unkrautbrenner dürfen nicht für Areale wie Wiesen, ungenutzte Grünflächen, Böden unter Hecken oder Böden an Hängen genutzt werden. Dies erhöht die Brandgefahr, genauso auch bei heißen Temperaturen im Sommer würde die Nutzung des Brenners schnell einen Brand auslösen.
Bedenke, dass du beim Unkrautabflammen auch andere Pflanzen treffen kannst, die eigentlich kein Unkraut sind. Das Gleiche gilt auch für Insekten.
Die Methode ist energieaufwändig und aufgrund des CO2-Ausstoßes nicht gerade klimafreundlich.
Mit dem Brenner erwischt man nur selten die Wurzeln und somit verbleiben diese in der Erde und das Unkraut kann dort erneut austreiben.
Die Brenner-Anschaffung ist kostenintensiv. Auch die Gaskatuschen stellen einen Kostenfaktor dar.